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Nahrungsergänzungmittel zum schwanger werden

Nahrungsergänzungsmittel

Mikronährstoffe zur Nahrungsergänzung für die Fruchtbarkeit  im Überblick:

 

 

· Vitamin C · Vitamin E · Vitamin D3 · Selen · Zink · L-Arginin · L-Carnitin · Glutathion · Coenzym Q10 · Folsäure · Jod · Vitamin B12 · Vitamin B6 · K2MK7 · L-Lysin · Maca · Omega 3 · OPC · Tribulus Terrestris ·

 

Mikronährstoffe zur Nahrungsergänzung für die Fruchtbarkeit

Aufgabe und Wirkungsweise der einzelnen Stoffe:

 

Orangen enthalten Vitamin C- Ein wichtiges Nahrungsergänzungsmittel für Fruchtbarkeit

Vitamin C
Vitamin C ist eine wasserlösliche Ascorbinsäure und gilt als Antioxidans. Es hat sämtliche Funktionen in unserem Körper: Es ist an vielen Stoffwechselreaktionen beteiligt wie beispielsweise von Bindegewebe, Knochen und Knorpeln. Vitamin C hemmt außerdem die Bindung von krebserregenden Nitrosaminen und unterstützt die Eisenaufnahme.  Es ist zudem am Aufbau von bestimmten Botenstoffen und Hormonen beteiligt.
Zwei Drittel der Bevölkerung nimmt weniger als die empfohlene tägliche Mindestmenge von 80 mg Vitamin C mit der normalen Ernährung zu sich.

 

Für Frauen mit Kinderwunsch spielt Vitamin C vor allem deshalb eine wichtige Rolle, weil es die Aufnahme von Eisen im Körper erheblich verbessert. Eisen ist bei der Blutbildung, dem Sauerstofftransport, bei der Zellneubildung, dem Wachstum sowie bei der Zellerneuerung essentiell. Außerdem schützt Vitamin C als Antioxidans die Eizelle vor freien Radikalen. Vorsicht: Die Aufnahme von zu viel Vitamin C kann bei Frauen zur „Austrocknung“ des Zervixschleims führen, was bei Kinderwunsch kontraproduktiv ist.
Vitamin C ist in hoher Konzentration in der Samenflüssigkeit enthalten. Bei Vitamin C-Mangel ist eine erhöhte Schädigung des Erbgutes festzustellen, was zu Infertilität führt. Die Anzahl gesunder Spermien lässt sich schon durch Zufuhr von 250 mg Vitamin C pro Tag verdoppeln.
Müdigkeit, Schwäche, Zahnfleischbluten
Übelkeit, Durchfall, Blähungen
Zitrusfrüchte, Brokkoli, Grünkohl, Paprika, Acerola-Beere

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Pflanzenöle enthalten Vitamin E- ein wichtiges Nahrungsergänzungmittel für Fruchtbarkeit
Vitamin E
Vitamin E ist ein fettlösliches Antioxidans und wird im Körper vor allem im Fettgewebe und in den Nebennieren gespeichert. Es spielt bei der Neutralisierung freier Radikaler innerhalb der Zellen eine wichtige Rolle. Vitamin E hat einen entzündungshemmenden Effekt und unterstützt das Immunsystem. Darüber hinaus unterstützt es die optimale Entwicklung und Aufrechterhaltung der Skelettmuskulatur und des Nervensystems.

 

 

 

Vitamin E wird bei der Einnistung der befruchteten Eizelle in die Gebärmutter benötigt. Bei einem Mangel wird die Eizelle abgestoßen. Schwangere und Stillende haben einen leicht erhöhten Bedarf, nachdem Muttermilch reich an Vitamin E ist.

 

Das Antioxidans schützt die DNA des Spermiums und trägt so zu einer guten Qualität des Spermas bei. So unterstützt Vitamin E die normale Fruchtbarkeit des Mannes.

 

 
Neurologische Funktionsstörungen
Erhöhte Blutungsneigung, Kopfschmerzen, Übelkeit
Pflanzenöle, Spargel, Bohnen, Tomaten, Brokkoli, Fenchel, Rosenkohl, Karotten, Getreide, Nüsse, Tierische Produkte

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Sonnenblumenkerne enthalten Glutathion- ein wichtiges Nahrungsergänzungmittel für FruchtbarkeitGlutathion
Glutathion ist eine Verbindung aus Aminosäuren. Es ist in fast allen Zellen in hoher Konzentration enthalten und gehört zu den wichtigsten als Antioxidans wirkenden Stoffen im Körper. Seine antioxidative Wirkung schützt die Zelle vor Schäden durch freie Radikale und fördert die Entgiftung und Ausleitung schädlicher Stoffe. Glutathion gilt außerdem als einer der Schlüsselstoffe unseres Immunsystems; Es ist an sämtlichen körpereigenen Heil- und Schutzmaßnahmen beteiligt.
Die Bioverfügbarkeit von über die Nahrung zugeführtem Glutathion wird im Allgemeinen als sehr gering eingeschätzt.

 

Glutathion ist für die Bildung eines Enzymes bei der Spermienbildung zuständig. Dieses wiederum ist an der Bildung von mehr als der Hälfte der Proteinbestandteile des Spermiums beteiligt. Mehrere Studien haben nachgewiesen, dass sich Beweglichkeit und Struktur von Spermien subfertiler Männer nach Einnahme von Glutathion erheblich verbessern. Bei Glutathion-Mangel beim Mann kann sich das Mittelstück des Spermiums nicht bilden.
 
Neurologische Auswirkungen, frühzeitige Alterungserscheinungen, Zellschäden
Nicht bekannt, aber: Die zusätzliche Einnahme der einzelnen Aminosäure-Bestandteile kann jedoch zu Nebenwirkungen führen: Hohe Dosen Cystein können beispielsweise die Wirkungen von Insulin hemmen. Schwangere sollten außerdem auf die Einnahme von Cystein verzichten.
Sonnenblumenkerne, Hühnerei, Kuhmilch, Weizenvollkornmehl, Tomaten, Avocado, Zucchini, Spinat

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Blaukraut enthält Selen- ein wichtiges Nahrungsergänzungmittel für FruchtbarkeitSelen
Selen ist ein lebenswichtiges Antioxidans das Schwermetalle an sich bindet. Es schützt unsere Körperzellen vor freien Radikalen und stärkt unsere körpereigene Abwehrkraft. Mit etwa 40 Prozent ist der größte Anteil an Selen in der Skelettmuskulatur gespeichert, findet sich jedoch in allen Organen und Geweben unseres Körpers in unterschiedlicher Konzentration.
Es dient zur Aufrechterhaltung wichtiger Körperfunktionen. In erster Linie zählen hierzu: die Hypophyse, Zirbeldrüse, die Schilddrüse, die Nebenschilddrüsen, die Bauchspeicheldrüse und die Nebennieren. Die Fortpflanzungsorgane sowie das zentrale Nervensystem müssen ebenfalls unbedingt mit Selen versorgt werden, um ordnungsgemäß funktionieren zu können. Daher ist die umfassende Versorgung mit Selen bei der Familienplanung von großer Wichtigkeit. Das Spurenelement steuert die Aktivierung und Deaktivierung der Schilddrüsenhormone. So ist eine ausgewogene Versorgung des Organismus mit Schilddrüsenhormonen gewährleistet.
Das essentielle Spurenelement muss regelmäßig durch die Nahrung aufgenommen werden, nachdem es vom Körper nicht selbst hergestellt werden kann. Selen ist in Pflanzen enthalten, die es über ihre Wurzeln vom Erdreich aufnehmen und speichern. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass die Pflanzen auf einem selenreichen Boden wachsen, was heutzutage leider nur noch selten der Fall ist. Grund dafür ist die ausgedehnte Übersäuerung der Böden, die durch den sauren Regen und die Verwendung sulfathaltiger Düngemittel hervorgerufen wird. Zusätzlich schwemmen die immer häufiger auftretenden starken Regenfälle Selen aus dem Boden. In weiten Teilen Mittel- und Nordeuropas sowie in vielen anderen Regionen der Welt sind die Böden mittlerweile erschreckend selenarm. So kommt es, dass ein europaweiter Selenmangel besteht.
Selen ist in großen gesunden Eifollikeln enthalten, die wiederum für die Produktion der Eizellen zuständig sind. Es schafft ein gesundes und reines Umfeld für das Ei, indem es potentiell schädliche freie Radikale eliminiert. So steigt die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft, wenn genug Selen im Körper der Frau vorhanden ist.
Selen ist (wie Glutathion) für die Bildung eines Enzymes bei der Spermienbildung zuständig. Dieses wiederum ist an der Bildung von mehr als der Hälfte der Proteinbestandteile des Spermiums beteiligt. Mehrere Studien haben nachgewiesen, dass sich Beweglichkeit und Struktur von Spermien subfertiler Männer nach Einnahme von Selen erheblich verbessern. Bei Selen-Mangel beim Mann kann sich das Mittelstück des Spermiums nicht bilden.
 
Störungen verschiedener Organsysteme, Störungen der Muskelfunktion, Erkrankungen des Herzmuskels
nach Knoblauch riechender Atem, Haarausfall, Leberzirrhose
Reis, Lachs, Paranüsse, Blaukraut, Spargel, Champignons, Lammfleisch

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Erbsen enthalten Zink- ein wichtiges Nahrungsergänzungsmittel für FruchtbarkeitZink
Zink ist ein Spurenelement mit antioxidativer Wirkung. Es ist für zahlreiche Prozesse in unserem Körper unentbehrlich: Es ist an der Funktion von etwa 300 Enzymen des Zellstoffwechsels beteiligt und in 50 Enzymen enthalten. Zink ist außerdem wichtig für das Wachstum, die Haut, die Insulinspeicherung und die Eiweißsynthese, die Spermienproduktion und das Immunsystem. Zink ist auch ein bedeutendes Spurenelement für die Haut und das Bindegewebe sowie für die Wundheilung nach Verletzungen oder Operationen, unter anderem weil es für die Zellteilung benötigt wird.
Bei Vegetariern und Veganern tritt häufig ein Zinkmangel auf, weil sie durch die pflanzliche Ernährung viel Phytinsäure aufnehmen, die mit Zink unlösliche Verbindungen bildet, was dazu führt dass eine Zinkaufnahme im Körper nicht mehr möglich ist.
Zink kommt hochkonzentriert in den Sexualorganen vor und beeinflusst die Produktion von Geschlechtshormonen. Es steuert wichtige Vorgänge für die Fruchtbarkeit wie beispielsweise das Ausreifen von Eizellen bei der Frau, und die Produktion von Spermien beim Mann.
Ein verminderter Zinkspiegel geht einher mit niedrigem Testosteronspiegel und verringert die Anzahl von Spermien. Wird die Testosteron-Produktion durch Zinkmangel eingeschränkt, leidet darunter nicht nur die Samenbildung, sondern auch die sexuelle Lust sowie die Potenz. Abgesehen davon kann ein Zinkmangel Fehlbildungen der Spermien zur Folge haben, was wiederum ein Eindringen durch die Schutzschicht der Eizelle unmöglich macht.  Zink beeinflusst außerdem die Beweglichkeit und Ausdauer der Spermien, was für eine erfolgreiche Befruchtung essentiell ist.
Ein Zinkmangel beeinflusst nicht nur die Fruchtbarkeit des Mannes, sondern auch die der Frau deutlich: Die Serumkonzentrationen der Sexualhormone Östrogen und Progesteron fallen unter den Normbereich und es entstehen Zyklusstörungen. Dadurch sinkt wiederum die Empfängnisbereitschaft. Auch das Risiko für Missbildungen und Komplikationen während der Schwangerschaft ist bei Zinkmangel deutlich erhöht.
 
Veränderungen der Haut (z.B. Hautausschläge), Haarausfall, Appetitlosigkeit, Fetale und kindliche Entwicklungsstörungen, Hohe Infekt-Anfälligkeit, Müdigkeit, Antriebsschwäche, Konzentrationsmangel, Lernschwäche, schlechte Wundheilung, brüchige Nägel, weiße Flecken auf den Nägeln, vermindertes sexuelles Interesse, Störungen der Sinneswahrnehmungen
Magen-Darm Beschwerden, kann zu Kupfermangel führen
Linsen, Erbsen, Rindfleisch, Seefisch, Meeresfrüchte, Milcherzeugnisse, Eier, Vollkornerzeugnisse
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Mandeln enthalten L-Arginin- ein wichtiges Nahrungsergänzungsmittel für FruchtbarkeitL-Arginin
Durch L- Arginin kann die sportliche Leistung deutlich gesteigert werden. Ein Grund dafür ist die erhöhte Freisetzung von Wachstumshormonen, wie z. B. Prolaktin, was wiederum einen verstärkten Aufbau von Muskelgewebe bewirkt. Darüber hinaus wird die Fettverbrennung durch L- Arginin gefördert. L-Arginin kann die Regenerationszeit nach intensiver Belastung deutlich reduzieren, dank seiner entgiftenden Wirkung. Es unterstützt den Körper beim Abbau von Abfallprodukten, wie beispielsweise Laktat und Endprodukten der Proteinbiosynthese.
Auch für Nicht-Sportler ist die basische Aminosäure sehr wertvoll, weil sie Entzündungen und Ablagerungen in Gefäßen entgegenwirkt und sich die Durchblutung im Körper durch die gefäßerweiternde Wirkung verbessern kann.
Es wurden weit mehr Untersuchungen über das Verhältnis von L-Arginin zur männlichen Fruchtbarkeit als zur weiblichen Fruchtbarkeit durchgeführt. Viele Frauen schwören jedoch auf seine fruchtbarkeitssteigernde Wirkung. Es ist anzunehmen, dass die verbesserte Durchblutung der Eierstöcke, der Gebärmutter als auch der Genitalien Grund dafür ist. Durch Verbesserung der Blutzufuhr zu den reproduktiven Organen wird auch die Bildung des zervikalen Schleims begünstigt, was wiederum die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Empfängnis erhöht. Darüber hinaus wird L-Arginin eine Zyklus-ausgleichende, sowie eine Libido-steigernde Wirkung zugesprochen.
L-Arginin hat einige Funktionen im Penis und im Hoden. Es ist beispielsweise in hoher Konzentration im Spermin enthalten. Spermin ist ein Polyamin, wird in der Prostata gebildet und stabilisiert die Erbsubstanz in den Samenzellen. In sämtlichen Studien konnten signifikante Verbesserungen, sowohl in der Spermienzahl als auch in deren Beweglichkeit, nach Einnahme der Aminosäure über einen Zeitraum von einigen Monaten, festgestellt werden.  Die Aminosäure L-Arginin ist seit vielen Jahrzehnten für seine fertilitätssteigernde Wirkung bekannt und bei Kinderwunsch empfehlenswert. Es wird in der Medizin ebenfalls erfolgreich für die Behandlung von Erektiler Dysfunktion verwendet, auf Grund seiner potenzsteigernden Wirkung.
 
Leistungsabfall, Unruhezustände, Herzbeschwerden, Infektionsanfälligkeit, verschlechterte Wundheilung
Hautrötungen, Blutdruckabfall, Magenschmerzen, L-Lysin Mangel, Herpes-Ausbrüche
Kürbiskerne, Erdnüsse, Mandeln, Pinienkerne, Linsen, Haselnüsse, Thunfisch, Sojabohnen

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Steinpilze enthalten L-Carnitin- ein wichtiges Nahrungsergänzungmittel für FruchtbarkeitL-Carnitin
L-Carnitin kommt in jedem tierischen Lebewesen vor und kann vom Körper selbst hergestellt werden. Dazu benötigt er folgende Ausgangs- und Begleitmaterialien: Aminosäuren Lysin und Methionin, Vitamin C, B3, B6, B12, Eisen sowie Folsäure. Cartinin hat einige essentielle Aufgaben wie beispielsweise bei der Regulierung des Stoffwechsels bzw. bei der Energieversorgung unserer Zellen.
L-Carnitin transportiert Fettsäuren in die Mitochondrien, welche für die Verbrennung von Fetten zuständig sind; sie wandeln diese in Energie für die Zellen um. Kohlehydrate können ebenfalls in Energie umgewandelt werden, wobei es beim Wechsel zwischen dieser beiden Energielieferanten zu einer vorrübergehenden Antriebslosigkeit  kommen kann (schlechte metabolische Flexibilität). Hier sorgt L-Carnitin für einen reibungslosen Übergang und gewährleistet auf diese Weise einen gleichbleibenden Energiespiegel. Gleichzeitig verhindert L-Carnitin durch seine Pufferwirkung eine Überversorgung an Energie in der Zelle.
Wird vom Körper selbst nicht ausreichend L-Carnitin hergestellt, sind Vegetarier und Veganer häufig von einem Mangel betroffen, nachdem es fast nur in Fleisch enthalten ist.
Mehrere Studien haben übereinstimmend nachgewiesen, dass die Einnahme von L-Carnitin und Coenzym Q10 die Spermienbeweglichkeit (Motilität) und Spermienanzahl signifikant erhöht. L-Carnitin ist wie L-Arginin, L-Glutathion, Zink, Selen, Vitamin C, Vitamin E und Coenzym Q10 ein sehr effektiver Mikronährstoff zur Verbesserung der Spermienqualität.
In der Schwangerschaft kann der L-Carnitin-Spiegel aufgrund des erhöhten Energiebedarfs sinken. Oft sinkt auch der Eisenspiegel in der Schwangerschaft, was wiederum die Eigenproduktion von L-Carnitin erschwert, nachdem Eisen zur Herstellung von L-Carnitins im Körper benötigt wird.
 
Übergewicht, verminderte Leistungsfähigkeit, Erschöpfungszustände, Konzentrationsschwierigkeiten, Infektionsanfälligkeit
Erhöhte Schweißproduktion, Beschwerden im Verdauungstrakt
Rotes Fleisch (vor allem Lamm und Rindfleisch), Hähnchenflügel, getrocknete Steinpilze
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Jungspinat enthält Coenzym Q10- ein wichtiges Nahrungsergänzungmittel für FruchtbarkeitCoenzym Q10
Das Coenzym Q10 ist wie L-Carnitin eine zentrale Substanz für den Energiestoffwechsel. Es wird für die Energieversorgung von jeder Zelle unseres Körpers benötigt. Q10 aktiviert außerdem das Immunsystem, stärkt das Herz und die Nerven und kann die Fettverbrennung steigern. Coenzym Q10 hat außerdem starke antioxidative Eigenschaften und übernimmt dadurch nicht nur eine wichtige Aufgabe für die Energieversorgung, sondern auch für die gesamte Gesundheit unserer Zellen.

 

Mehrere Studien haben übereinstimmend nachgewiesen, dass die Einnahme von Coenzym Q10 und L-Carnitin die Spermienbeweglichkeit (Motilität) und Spermienanzahl signifikant erhöhen kann. Coenzym Q10 ist wie L-Arginin, L-Glutathion, L-Carnitin, Zink, Selen, Vitamin C und Vitamin E ein sehr effektiver Mikronährstoff zur Verbesserung der Spermienqualität.
Das Enzym ist auch für die Gesundheit der Eizellen im weiblichen Körper essentiell. Q10 ist maßgeblich an der Energieversorgung der Zellen durch die Mitochondrien beteiligt. Eine ausreichende Energieversorgung in den Eizellen ist wiederum Voraussetzung für eine erfolgreiche Befruchtung. Jedoch nehmen im Laufe der Jahre die Coenzym Q10-Reserven des Körpers ab. Daher ist die Nahrungsergänzung durch Coenzym Q10 vor allem für Frauen im fortgeschrittenen Alter mit Kinderwunsch sehr wertvoll.
 
Bluthochdruck, Herzmuskelstörungen, Herzinsuffizienz, Arterienverkalkung
Appetitlosigkeit, Beschwerden im Verdauungstrakt, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Schwindel
Rotes Fleisch, Nüsse, Jungspinat, Pflanzenöl
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Vitamin D3
Vitamin D kann vom Körper bei entsprechender Sonnenlichtbestrahlung der Haut selbst hergestellt werden. In Deutschland und Österreich ist die Stärke der Sonnenbestrahlung jedoch nur etwa sechs Monate im Jahr ausreichend, damit genügend Vitamin D über die Haut produziert werden kann. Dadurch sind sehr viele Menschen von einem Vitamin D-Mangel betroffen.
Vitamin D ist an sämtlichen Stoffwechselvorgängen und Funktionen im Körper beteiligt wie beispielsweise: Aufbau von Knochen, Zähnen und Gelenken, Aufbau und Erhalt normaler Muskelfunktion und Steuerung der Aufnahme von Calcium im Darm. Es bewirkt die Synthese von körpereigenen Antibiotika, begünstigt ein intaktes Immunsystem, reduziert Entzündungen im Körper und hilft bei der Abwehr von Infekten. Außerdem wirkt es antioxidativ und unterstützt ein hormonelles Gleichgewicht. Auch innere Ruhe und erholsamer Schlaf bzw. bessere Stressbewältigung wird durch Vitamin D gefördert, was wiederum für die geistige Leistungsfunktion sowie Lebensfreude bedeutsam ist. Des Weiteren erhöht Vitamin D die Transportgeschwindigkeit der roten Blutkörperchen und hilft den Erythrozyten Sauerstoff im Blut zu speichern.
Auch für die Fruchtbarkeit spielt Vitamin D eine wichtige Rolle. Es hat erhebliche Auswirkungen auf die Werte der weiblichen Hormone Östrogen und Progesteron und unterstützt einen gesunden Blutspiegel. Ein Vitamin D-Mangel dagegen führt zu einem erhöhten Gehalt an Testosteron im Körper, was sich bei Frauen negativ auf die Fruchtbarkeit auswirkt. In der Schwangerschaft ist eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D ebenfalls wichtig: für das gesunde Wachstum, eine normale Skelettentwicklung und die gesunde Entwicklung des Fötus im Allgemeinen.
Vitamin D verbessert die Aktivität der Spermien. Ein Vitamin D-Mangel führt beim Mann dazu, dass der Testosteron-Wert sinkt, was die Fruchtbarkeit erheblich reduziert.
 
Knochenerweichung, Muskelschwäche, Müdigkeit, Lustlosigkeit, Depressive Verstimmung, Schlafstörungen, Karies, Zahnfleischentzündungen
Durst, Kopfschmerzen, Beschwerden im Verdauungstrakt, Nervosität, Heißhunger auf Süßes, Kurzsichtigkeit
Fettfische, Fischöl, Eigelb, Steinpilze, Lachs, Kalbfleisch, Rindsleber

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Folsäure
Folsäure gehört zur Gruppe der B-Vitamine und muss regelmäßig über die Nahrung aufgenommen werden, nachdem es nur in kleinen Mengen in der Leber gespeichert werden kann. Es ist bei allen Wachstums- und Entwicklungsprozessen unentbehrlich: Folsäure ist bei der Zellbildung, Zellteilung und bei der Blutzellbildung im Knochenmark beteiligt. Folsäure hilft außerdem Eiweißstoffe um- und aufzubauen und ist auch am Homocysteinstoffwechsel beteiligt (hohe Homocystein-Werte können sämtliche Krankheiten zur Folge haben).
Ein indirekter, funktioneller Folsäure-Mangel kann auch durch einen Vitamin B12 Mangel verursacht werden. Denn Vitamin B12 wird dazu benötigt, Folsäure zu reaktivieren. Das heißt, selbst wenn genügend Folsäure im Körper vorhanden ist, kann sie ohne Vitamin B12 viele ihrer Aufgaben nicht erfüllen. Aus diesem Grund enthalten Präparate zur Nahrungsergänzung häufig beide Mikronährstoffe.
Folsäure ist für die normale Entwicklung des Babys in der Schwangerschaft essentiell, vor allem bei der Entstehung des Nervensystems. Außerdem ist sie am Aufbau der Erbinformation beteiligt. Es sorgt für eine optimale Versorgung des Embryos in der Frühphase einer Schwangerschaft. Durch die zusätzliche Einnahme von entsprechenden Folsäure-Präparaten, kann ein Schwangerschaftsabbruch in der Frühphase (der häufig unbemerkt bleibt) verhindert werden. Somit steigt die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Schwangerschaft.
Folsäure greift in den Zellmechanismus ein und schützt die DNA der Spermien. Gleichzeitig ist es am Abbau abnormer Spermien beteiligt. Bei einer Mangelversorgung mit Folsäure ist die Priorität des Organismus, den lebenswichtigen Organen genügend Folsäure zur Verfügung zu stellen. Nachdem Spermien für den Körper nicht lebensnotwendig sind, kann es dadurch schließlich zu einer verminderten Spermaqualität kommen.
 
Blutarmut, gerötete/entzündete Zunge die gerötet und entzündet (Glossitis), Erschöpfung, Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Appetitmangel, Gewichtsverlust, Herz- und Atembeschwerden, erhöhte Blutungsneigung, Abwehrschwäche, in der Schwangerschaft: Fehlgeburt oder Fehlbildungen des Embryos (z. B. Neuralrohrdefekte wie offener Rücken)
Bei Menschen mit Epilepsie kann Folsäure überdosiert zu häufigerem Auftreten von Anfällen führen. Ansonsten sind keine Nebenwirkungen zu erwarten. Es empfiehlt sich jedoch mit Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin über das Zusammenspiel mit anderen Nährstoffen zu sprechen um ungünstige Wechselwirkungen auszuschießen.
Grünes Blattgemüse, Vollkornprodukte, Orangen, Fisch, Geflügel, Milchprodukte, Bananen, Hülsenfrüchte, Salat, Kohl, Eier, Pilze, Hefe

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Jod
Jod zählt zu den Spurenelementen und wird vom Körper vor allem zur Bildung von Schilddrüsenhormonen benötigt. Die Schilddrüsenhormone regeln viele lebenswichtige Stoffwechselprozesse im Körper und steuern Entwicklung, Wachstum, Grundumsatz und Thermoregulation.
Unser Körper enthält nur etwa 14 Milligramm Jod.  Das Fehlen dieser geringen Menge hat jedoch weitreichende Folgen für den Körper.

 

In der Schwangerschaft ist eine adäquate Jodversorgung besonders wichtig, für die normale Entwicklung des Embryos. Auch bei unerfülltem Kinderwunsch sollten unbedingt die Schilddrüsenwerte untersucht werden. Denn das kleine Organ unterhalb des Kehlkopfs hat großen Einfluss auf die Fruchtbarkeit der Frau. Ein Jodmangel kann die Ursache für ein hormonelles Ungleichgewicht der Schilddrüse sein, was einer erfolgreichen Befruchtung im Weg stehen kann.
Heute weiß man, dass Schilddrüsenhormone auch bei der männlichen Fruchtbarkeit eine wichtige Rolle spielen, etwa bei der Produktion der Spermien. Jodmangel kann eine Schilddrüsenunterfunktion zur Folge haben, die häufig mit Libido-Verlust und Erektionsstörungen einhergeht, und sich negativ auf die Qualität der Spermien auswirkt.
 
Vergrößerung der Schilddrüse (Kropf), in der Schwangerschaft: Schädigung des Fetus; Kretinismus (gestörtes Körperwachstum, gestörte geistige Entwicklung)
Im Normalfall keine Nebenwirkungen. Bestimmte Algenpräparate können sogenannte Jod-Akne auslösen
Jodiertes Speisesalz, Meeresfisch

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Vitamin B12
Vitamin B12 ist an sämtlichen essentiellen Aufgaben im Körper beteiligt: am Zellwachstum und an der Zellteilung, sowie an der Bildung der DNA (Erbsubstanz). Nachdem es bei der Bildung und Regeneration der Nervenfaserhüllen mithilft, ist es sehr wichtig für das Nervensystem. Ein Vitamin B12-Mangel kann zu teilweise irreversible neurologische und neuropsychiatrische Störungen führen. Zudem kann ein Mangel an Vitamin B12 hohe Homocysteinwerten zur Folge haben, was ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen darstellt. Das toxische Homocystein entsteht im Zuge des Proteinstoffwechsels und muss mit Hilfe von Vitamin B12, Vitamin B6 und Folsäure zu einem ungiftigen Stoff (Methionin) abgebaut werden.
Des Weiteren kann ein Vitamin B12-Mangel einen indirekten, funktionellen Folsäure-Mangel verursachen. Denn Vitamin B12 wird dazu benötigt, Folsäure zu reaktivieren. Das heißt, selbst wenn genügend Folsäure im Körper vorhanden ist, kann sie ohne Vitamin B12 viele ihrer Aufgaben nicht erfüllen. Aufgrund dieser Wechselwirkung enthalten Präparate zur Nahrungsergänzung häufig beide Mikronährstoffe.
Auch für Frauen spielt eine ausreichende Versorgung mit Vitamin B12 und Folsäure eine essentielle Rolle bei der Fruchtbarkeit. Laut Studien scheint eine angemessene Zufuhr von B-Vitaminen die Chancen für eine Schwangerschaft zu erhöhen. Darüber hinaus ist das Risiko für eine Fehlgeburt in der Frühschwangerschaft bei Frauen mit höheren Folsäure-Werten signifikant reduziert.
Nachdem Vitamin B12 und Folsäure an der Zellteilung sowie am Aufbau der Erbinformation beteiligt sind, spielen diese bei der Bildung gesunder Spermien eine wichtige Rolle. Zudem ist das besagte Zellgift Homocystein vermutlich mitbeteiligt an Fruchtbarkeitsstörungen.
 
Taubheitsgefühle auf der Haut, Appetitlosigkeit, Brennen auf der Zunge, eingerissene Mundwinkel, Leistungsschwäche, Gedächtnisschwäche, Depressionen, Koordinationsstörungen sowie Gangunsicherheit, Konzentrationsstörungen, Müdigkeit bis hin zu Apathie
Eine Überdosierung von Vitamin B12 ist kaum möglich.
Käse, Fisch, Fleisch, Eier