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Wie Sie einen regelmäßigen Zyklus begünstigen können

Welche Zyklusdauer ist normal?
Vorweg ist es wichtig zu wissen, dass die Länge des Menstruationszyklus von Frau zu Frau variiert. Zykluslängen zwischen 23 und 35 Tagen gelten aus medizinischer Sicht als normal. Es besteht also keinen Grund zur Sorge, wenn Sie keinen 28-Tage-Zyklus haben. Dieser Durchschnitt stellt lediglich einen allgemeinen Richtwert dar.
Wenn Sie jedoch unter starken Zyklusschwankungen leiden, oder ein hormonelles Ungleichgewicht vermuten, ist es ratsam die Ursachen dafür durch einen Arzt/eine Ärztin abzuklären. Unterstützend gibt es natürlich sämtliche altbewährte Kräuterteemischungen sowie modernste Nahrungsergänzungsmittel, die sich ausgleichend auf den monatlichen Zyklus der Frau auswirken.
Inwiefern ist der Zyklus beim Kinderwunsch relevant?
Ein regelmäßiger Zyklus vereinfacht die Bestimmung der fruchtbaren Tage bzw. des Eisprungs. Ob und wann ein Eisprung stattgefunden hat, lässt sich anhand der Konsistenz des Zervixschleims feststellen, oder durch das Messen der Basaltemperatur. Außerdem kann ein sehr unregelmäßiger Zyklus ein Hinweis dafür sein, dass hormonelle Ungleichgewichte vorliegen.
Unterstützung durch Kräuter
Die richtigen Vitalstoffe und Kräuter können hormonelle Ungleichgewichte unter Umständen sogar zur Gänze beheben. Gerade bei vorhandenem Kinderwunsch empfiehlt es sich, einen optimalen Hormonhaushalt anzustreben.
Viele Kräuter, die bei einem Kinderwunsch besonders wirksam sind, enthalten Phytohormone. Phytohormone sind natürliche hormonartige Substanzen, die sich positiv auf den weiblichen Hormonhaushalt auswirken können. So enthält beispielsweise die Früchte des Mönchspfeffers gestagenartige (Gestagen=körpereigenes Hormon) Substanzen, die eine Befruchtung fördern können. Andere Pflanzen enthalten natürliche Östrogene, welche die Follikelbildung und damit den Eisprung fördern können. Diese natürlichen Phytohormone sind in der Regel besser verträglich als künstliche Hormonpräparate.

 

 

Kräuter für die 1. Zyklushälfte

(Östrogen-steigernd)

 

 

 

Himbeerblätter
Himbeerblätter regen die Östrogenproduktion an, und die Gebärmutter wird besser durchblutet. So kann die Gebärmutterschleimhaut zur Einnistung des Eis aufgebaut werden. Dies erhöht wiederum die Chance auf eine Schwangerschaft. Himbeerblättertee wird gerne auch von Hebammen wärend der Schwangerschaft empfohlen.
Eisenkraut
Echtes Eisenkraut ist ein häufig verwendetes Mittel beim Kinderwunsch. Echtes Eisenkraut regt die Produktion des Hormons FSH an, welches den Eisprung unterstützt.
Achtung, Verwechslungsgefahr: Die französische, spitzblättrige Verveine (Zitronenverbene) wird ebenfalls unter dem Namen Eisenkraut verkauft und gehört auch zur Familie der Eisenkrautgewächse. Sie ist zwar wohlschmeckender, enthält aber nicht die empfängnisfördernden Stoffe wie das echte Eisenkraut. Echtes Eisenkraut schmeckt leicht bitter und hat fünffingrige Blätter.
Storchenschnabel
Das Gewächs wirkt im Körper ähnlich wie Östrogen und fördert dadurch die Reifung der Eizelle.

 

 

Kräuter für die 2. Zyklushälfte

(Progesteron-steigernd)

 

 

 

Frauenmantel
Frauenmanteltee wird die Eigenschaft zugeschrieben, die Fruchtbarkeit durch Regulierung der Hormone zu  fördern. Vor allem in der zweiten Hälfte des weiblichen Zyklus, wirkt sich Frauenmantel positiv auf die Produktion des Gelbkörperhormons FSH aus, und kann so die Einnistung des Eis in der Gebärmutter fördern. Frauenmanteltee wirkt außerdem krampflösend, schmerzlindernd sowie blutungs- und entzündungshemmend. Seit Jahrhunderten findet Frauenmantel seine Anwendung als Tee, um den Zyklus auf natürliche Art zu regulieren und Menstruationsbeschwerden zu lindern.
Beifuß
Beifuß-Blätter werden bei Zyklusstörungen eingesetzt. Sie regen die Produktion von Östrogen und Progesteron an und fördern so den Eisprung.
Mönchspfeffer
Mönchspfeffer ist als Frauenkraut bei einem Kinderwunsch besonders gut geeignet. Es ist vor allem in der zweiten Zyklushälfte förderlich, da es die Einnistung des Eis durch Stimulierung des Gelbkörperhormons Progesteron (Gestagen) unterstützt. Dazu kann Mönchspfeffer den Spiegel des körpereigenen Stoffes Prolaktin senken. Prolaktin ist ein Stoff, der im Körper der Frau entsteht, wenn sie besonders hohem Stress ausgesetzt ist. Ein zu hoher Prolaktin-Spiegel kann die Einnistung eines befruchteten Eis in der Gebärmutter verhindern, und so einer Schwangerschaft im Wege stehen. Viele Frauen schwören auf Mönchspfeffer bei einem Kinderwunsch.

 

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